Berlin

Schimmel-Skandal: So viel Entschädigung erhalten die Berliner Polizisten

Die Berliner Polizei bekam in der Silvesternacht verschimmelte Brötchen geliefert. Jetzt wurde bekannt, wie viel Entschädigung den betroffenen Beamten zusteht.

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Für sie fiel der Silvester-Snack teils aus: Die Berliner Polizei. 

Für sie fiel der Silvester-Snack teils aus: Die Berliner Polizei. 

© Funke Foto Services/imago

Die Berliner Polizei soll wegen des Schimmel-Skandals in der Silvesternacht eine Entschädigung erhalten. Einsatzkräfte, denen kein Lunchpaket überreicht wurde oder sie es wegen des Schimmels nicht essen konnten, sollen eine Aufwandsentschädigung bekommen. Den betroffenen Polizisten steht eine Summe von 14 Euro zu, wie aus einer internen Info des Gesamtpersonalrats hervorgeht, die der Berliner Zeitung vorliegt.

Bereits in der Silvesternacht habe die Gewerkschaft der Polizei (GdP) den Kontakt zur Polizei-Präsidentin aufgenommen, wie Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, gegenüber der Berliner Zeitung sagte.

Schimmel-Skandal: Polizeigewerkschaft fordert Konsequenzen 

Es sei sich gemeinsam darauf verständigt worden, zunächst den Fokus auf die Einsätze zu legen, den Schimmel-Skandal allerdings nicht ohne Konsequenzen zu belassen. „Es kann nicht sein, dass Menschen sich 24/7 in den Dienst dieser Stadt stellen und dafür mit Schimmelbrötchen abgespeist werden“, so Jendro. Schnellstmöglich soll jetzt aufgeklärt werden, „wieso derartige Ekelpakete an die Kollegen verteilt wurden“. Zum Glück hatten die Betroffenen die Brötchen gleich weggeworfen. Jendro dankte im Nachgang nun der Behördenleitung und dem Gesamtpersonalrat dafür, dass der Vorfall lückenlos und transparent aufklärt wurde.

Von insgesamt 3.500 Verpflegungssets, die in der Silvesternacht an die Polizisten geliefert wurden, mussten etwa 820 entsorgt werden, weil sie verschimmelt waren. Das Lunchpaket für die Polizeikräfte sei von einer Berliner Cateringfirma in deren Küche zubereitet und in Kühlfahrzeugen am Silvestertag zwischen 10 und 12 Uhr geliefert worden. Bei der Polizei sei das Essen in Kühlzellen gelagert worden, so die Berliner Behörde. Die Polizei habe die Firma noch am selben Tag um eine Stellungnahme gebeten, diese sei allerdings bislang nicht eingegangen. Rechtliche Konsequenzen werden geprüft.

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