Schindler-Lesung im Berliner Verlag

Von Ignoranten und Ich-Lingen

Pöbeleien in der U-Bahn, unfreundliche Busfahrer, Nachbarschaftsstreit: Der Bösewicht ist immer der Andere. Dabei werden wir alle immer Ich-bezogener. Der Autor Jörg Schindler las dazu am Freitag im Veranstaltungssaal des Berliner Verlages aus seinem Buch „Die Rüpel-Republik“.

BLZ
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Jörg Schindler bei der Lesung am Freitagabend im Berliner Verlag.

Jörg Schindler bei der Lesung am Freitagabend im Berliner Verlag.

© Isabel Schumann Lizenz

Über Pöbeleien in der U-Bahn, unfreundliche Busfahrer und Streitigkeiten unter Nachbarn. Das Rechercheergebnis des Autors, wonach sich zwei Drittel aller Deutschen andere Nachbarn wünschen, wurde mit Heiterkeit, aber auch Nachdenklichkeit aufgenommen. Einige Besucher bekannten eigenes „rüpelhaftes Benehmen“, über das sie sich ärgerten. Etwa wenn sie Türen für Andere nicht mehr aufhalten. Moderator, Autor und Publikum waren sich einig, dass übertriebene Ich-Bezogenheit „uns alle auf eine schiefe Bahn“ bringt.

(BLZ)

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