Europol

Schlag gegen russisch-eurasischen Geldwäscher-Ring

Auch deutsche Ermittler waren in Berlin an dem Einsatz beteiligt. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Finanzinstitut auf Malta.

dpa
1 Min
ARCHIV - Europol ist die EU-Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag.

ARCHIV - Europol ist die EU-Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag.

© Jerry Lampen/anp/dpa

Im Zentrum der Ermittlungen steht den Angaben zufolge ein Finanzinstitut auf Malta. Es wurde ebenfalls durchsucht und steht unter dem Verdacht, die Geldwäsche ermöglicht zu haben. An der Aktion waren auch deutsche Ermittler in Berlin beteiligt.

Das Finanzinstitut auf Malta soll nach Europol-Angaben mindestens 4,5 Millionen Euro aus kriminellen Aktivitäten gewaschen haben. Die europäische Polizeibehörde rechnet damit, dass der Gesamtschaden im zweistelligen Millionenbereich liegt. Das Geld sei durch ein Netzwerk von gefälschten Unternehmen geschleust worden, so dass der kriminelle Ursprung kaum noch nachzuweisen gewesen sei.

Die Bande arbeitete Europol zufolge vor allem aus Riga und Berlin. Lettland hatte 2021 die Ermittlungen gestartet. Daraufhin waren auch die deutschen Behörden eingestiegen.

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