Wie in den Jahren zuvor folgt auf das Fest ein Tag des offenen Schlosses. Am Sonnabend darf sich jeder von 11 bis 19 Uhr im Schloss und im Park umsehen. Dazu gibt es Essen, Trinken und Musik aber auch Diskussionsforen und Informationsstände zum Thema Ehrenamt, dem Hauptthema des Festes. Das Motto in diesem Jahr: „Vielfalt.“
Künstler und Besucher trommelten und tanzten im letzten Jahr gemeinsam.
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Currywurst und Döner
Anders als Vorgänger Christian Wulff hat Gauck sein Fest nie komplett fremdfinanzieren lassen. Der Etat beträgt rund eine Million Euro, wovon das Bundespräsidialamt 560.000 Euro übernimmt. Die andere knappe Hälfte wird von 80 sogenannten Partnern aufgebracht. Neben Geldzahlungen sind dabei auch Sachleistungen oder unentgeltliche Auftritte möglich – die Gegenleistung ist in jedem Fall Eigenwerbung im edlen Rahmen.
Eindeutig ins Gebiet Sachleistung fällt etwa das Engagement von Curry 36 und Kaplan Döner. Beide wollten die Gäste des Bürgerfestes am Freitag mit Berliner Kulinarik versorgen. Kostenlos. Die Gäste des Tages des offenen Schlosses am Sonnabend werden hingegen für Wurst und Kebab bezahlen müssen.
Auch Currywurst gibt es beim Bürgerfest.
© dpa/Tobias Kleinschmidt
Für kostenlose Auftritte wurden zahlreiche Fernsehgesichter gewonnen. Spielshow-Moderator Jörg Pilawa verzichtet ebenso auf eine Gage wie die ZDF-Journalistin Gundula Gause oder Kinder-Wissensshow-Moderatorin Shary Reeves.
Ebenfalls zu den „Partnern“ gehören Unternehmen wie Bayer, Daimler, Lidl oder Thyssenkrupp. Sie sind freilich nicht mit ihren Markenkernprodukten (Tabletten, Autos, Lebensmittel, Stahl) vertreten, sondern schicken ihre jeweiligen karitativen und sozialen Stiftungen.
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