Corona-Pandemie

Schnelltests für das Personal an Kitas und Schulen

Acht mobile Testzentren fahren dorthin, wo die Fallzahlen am höchsten sind. Auch Lehrer und Erzieher ohne Symptome können getestet werden.

2 Min
Eine Sanitäterin hält ein Abstrichstäbchen für einen Corona-Schnelltest in der Hand. 

Eine Sanitäterin hält ein Abstrichstäbchen für einen Corona-Schnelltest in der Hand. 

© dpa/Kay Nietfeld

Die Senatsverwaltung für Bildung sucht dabei die Kitas und Schulen aus, die besucht werden: Es sind diejenigen mit hohen Fallzahlen und dem dringendsten Bedarf. Durch die Screenings, die seit dem Ende der Herbstferien jeden Donnerstag vorgenommen werden, um die Schulen einer bestimmten Farbe auf dem Stufenplan zuzuordnen, besteht eine sehr genaue Vorstellung vom dortigen Infektionsgeschehen. Das Gleiche gilt für die Kitas, auch wenn hier nicht mit dem Stufenplan gearbeitet wird.

„Mir ist es wichtig, dass das gesamte Dienstpersonal an Schulen und Kitas möglichst zügig getestet werden kann, insbesondere dann, wenn Fälle in den Einrichtungen aufgetreten sind. Das gibt den Beschäftigten die nötige Sicherheit und sichert den Schul- und Kitabetrieb“, sagte Bildungssenatorin Scheeres der Berliner Zeitung.

Außerdem bleiben bei ausreichender Kapazität noch fünf der bisherigen dezentralen Teststellen geöffnet: Dort können sich auch jene Lehrerinnen und Erzieher einem Schnelltest unterziehen, die keine Symptome haben. Alle negativ getesteten Dienstkräfte, die nicht als Kontaktpersonen der Kategorie I identifiziert werden und keine Symptome haben, können dann  ihren Dienst sofort wieder aufnehmen und so zur Aufrechterhaltung des Regelbetriebs beitragen.

In der aktuellen Situation ist der Bedarf an mobilen und stationären Testzentren eigentlich noch größer. Wegen des „Flaschenhalses“ ist in den nächsten Wochen jedoch nicht damit zu rechnen, dass es mehr dieser Testzentren geben wird. Es wird allerdings überlegt, ob man nicht an jeder Schule oder an jedem Kindergarten eine Person qualifizieren und dadurch in die Lage versetzen könnte, die Testungen bei Kolleginnen und Kollegen vorzunehmen. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci hat sich bereits beim Bundesministerium für Gesundheit dafür eingesetzt, dass es diese Möglichkeit bald gibt.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de