Vier Männer sind am Sonntagnachmittag im U-Bahnhof Yorckstraße in Berlin-Schöneberg um kurz nach 17 Uhr aus noch ungeklärtem Grund in Streit geraten. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurde bei der anschließenden Auseinandersetzung auch Reizgas eingesetzt.
Nach Angaben der Polizei schlugen und traten zunächst zwei Männer im Alter von 26 und 23 Jahren im Bereich des Bahnsteigs auf einen 34-jährigen, am Boden liegenden Mann ein. Ein vierter, 28 Jahre alter Bekannter des 34-Jährigen bemerkte den Streit und versuchte, die beiden mutmaßlichen Angreifer von dem 34-Jährigen zu trennen, wobei er auch Reizgas eingesetzt haben soll.
U-Bahnhof Yorckstraße: Die mutmaßlichen Angreifer versuchen zu flüchten
Die beiden Männer sollen daraufhin versucht haben, in eine U-Bahn zu flüchten. Der 28-Jährige zog sie laut Polizei wieder aus der Bahn heraus und sprühte erneut Reizgas in ihre Richtung. Zusätzlich soll er dem 26-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben.
Die Polizei war mit mehreren Funkwagen im Einsatz und beruhigte die Situation. Der 34-Jährige kam mit einer Platzwunde und einem Hämatom am Jochbein ins Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. Der 26-Jährige zog sich ebenfalls eine Kopfverletzung zu, lehnte eine Behandlung im Krankenhaus jedoch ab. Der 28-Jährige wurde nach Erfassung seiner Personalien in einer Polizeistation wieder auf freien Fuß entlassen. Bei dem 23-Jährigen beschlagnahmte die Polizei verschreibungspflichtige Tabletten, nach Abschluss der weiteren Polizeimaßnahmen durfte auch er gehen. Die Polizei ermittelt nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.
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