„Ich bin von Hause aus Flüchtlingspolitikerin und in Sachen Antirassismus unterwegs. Das ist auch weiterhin das, was mich besonders umtreibt“, sagte Schubert. „Aber aktuell geht es mir vor allem darum, dass wir in der Lage sind, Konzepte zu entwickeln, wie wir die Inflation eingedämmt kriegen, wie wir verhindern, dass es eine eklatante Armutsspirale gibt und wie wir es schaffen, die enormen Gewinne abzuschöpfen, die beispielsweise die Mineralölkonzerne aus der Krise heraus machen.“
Landesgeschäftsführer Sebastian Koch werde für den erweiterten Parteivorstand kandidieren, so die Berliner Landesvorsitzende. „Wenn wir zu zweit aus Berlin antreten, wollen wir damit auch nach innen deutlich machen, dass wir um diese Partei kämpfen, dass wir sie mitnichten aufgeben und dass wir möchten, dass wir wieder eine schlagkräftige Formation werden.“
Die Linke steckt nach einer Serie von Wahlniederlagen und internen Streitigkeiten in der Krise. Susanne Hennig-Wellsow war im April nach nur etwa einem Jahr als eine von zwei Parteivorsitzenden zurückgetreten. Janine Wissler will trotz zahlreicher Wahlniederlagen Bundeschefin bleiben.
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