Mehr als 500 Eltern, Schüler und Lehrer des Einstein-Gymnasiums in Neuenhagen haben am Sonnabend bei einer Zusammenkunft vor Ort vom Landkreis Märkisch-Oderland einen dringend notwendigen Erweiterungsbau gefordert. Eine Petition an Landrat Jürgen Reinking (SPD) wurde verabschiedet. Wie Thomas Reiche, der Vorsitzende der Schulkonferenz, erläuterte, monierten die Neuenhagener seit Jahren die schlechte Bausubstanz des Schulgebäudes. Doch bewegt habe sich bislang nichts, obwohl im Einstein-Gymnasium kaum noch ein normaler Schulbetrieb möglich sei. Es fehlten insgesamt 16 Unterrichtsräume. Laut der Bauaufsicht des Kreises sei in den meisten Räumen eine Klassenstärke von 30 Schülern nicht zulässig. Der dritte Stock entspreche generell nicht den Anforderungen des Brandschutzes, sagte Reiche. Für das kommende Schuljahr sind weitere Probleme zu erwarten. 163 Kinder wurden dort von den Eltern für die siebente Klasse angemeldet, aber nur etwa die Hälfte genau 83 Schüler dürfen nach Richtlinie des Kreises aufgenommen werden. Mittlerweile gebe es sogar durch den steten Zuzug für die höheren Klassen Wartelisten mit bis zu zehn Schülern pro Klassenstufe, informierte Reiche. "Vielleicht führt die Petition nun endlich zu einer schnellen Entscheidung durch den Kreistag", sagte er. (md.)
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