Berlin

Schülerin soll nach Internet-Mutprobe kollabiert sein

Ein Mädchen soll bei einer „Challenge“ bewusstlos geworden sein - und beteiligte Kinder hätten keine Hilfe geholt. Laut der Bildungsverwaltung in Berlin wird...

dpa
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ARCHIV - Ein Einsatzwagen der Polizei.

ARCHIV - Ein Einsatzwagen der Polizei.

© Rolf Vennenbernd/dpa

Laut einem Bericht des „Tagesspiegel“, der aus einer Rundmail der Schule an die Eltern zitiert, soll ein Mädchen am Freitag bei einer Internet-Mutprobe kollabiert sein. Mitschüler hätten verhindert, dass Hilfe geholt wird. Es soll in ein Krankenhaus gekommen sein. Demnach hätten Fünft- und Sechstklässler die sogenannte Blackout Challenge nachmachen wollen, bei der sich Menschen bis zur Ohnmacht würgen, dies filmen und mit dem Smartphone hochladen.

Die beteiligten Kinder sollen dem Bericht zufolge für das bewusstlose Mädchen keine Hilfe geholt, sondern sie an eine abgelegene Stelle gebracht haben, um ihm Wasser einzuflößen. Ein Mädchen, das Hilfe holen wollte, sei bedroht worden, wurde weiter aus der Rundmail zitiert. Ein Vater soll die Situation schließlich bemerkt und Hilfe geholt haben.

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