Schweden

Schweden: Polizei ermittelt nach mutmaßlichem Sabotageversuch

Berichten zufolge ermittelt die schwedische Polizei nach einem „Sabotageversuch“ auf einer Ostseeinsel. War die Wasserversorgung das Ziel?

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Die schwedische Polizei ermittelt in einem Fall von versuchter Sabotage der Wasserversorgung auf der Ostseeinsel Gotland.

Die schwedische Polizei ermittelt in einem Fall von versuchter Sabotage der Wasserversorgung auf der Ostseeinsel Gotland.

© Tim Aro/Imago

Die schwedische Polizei ermittelt in einem Fall von versuchter Sabotage der Wasserversorgung auf der Ostseeinsel Gotland. Dies berichtete die schwedische Tageszeitung Aftonbladet am Montag unter Berufung auf anonyme Quellen. 

Den Quellen der Boulevardzeitung zufolge hätte die mutmaßliche Sabotage dazu führen können, dass die gesamte Insel ohne Wasser geblieben wäre, wenn sie nicht entdeckt worden wäre. „Sie haben einen Bronzedeckel, der die Rohwasserpumpen mit Strom versorgt, aufgebrochen und sabotiert, sodass die Pumpen stillstanden“, sagte die Leiterin der regionalen Abteilung für Wasserversorgung von Gotland, Susanne Bjergegaard-Pettersson gegenüber Aftonbladet.

Die Polizei hat sich bisher nicht zu den Berichten geäußert.

Schweden: Untersuchungen nach neuem Fall von beschädigtem Ostseekabel

Zuletzt untersuchten schwedische Ermittler nach eigenen Angaben die Beschädigung eines Unterseekabels in der Ostsee, das zwischen Finnland und Deutschland verläuft. Es sei eine Untersuchung wegen „Sabotage“ eingeleitet worden, sagte Polizeisprecher Mathias Rutegard vergangene Woche. Der finnische Betreiber Cinia sprach von einer „Störung“ an dem Kabel C-Lion 1, an dem es bereits im November Schäden gegeben hatte.

Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson erklärte im Onlinedienst X, die Regierung beobachte die Situation. „Wir nehmen alle Berichte über mögliche Schäden an der Infrastruktur in der Ostsee sehr ernst. Wie ich bereits gesagt habe, müssen sie im Zusammenhang mit der ernsten Sicherheitslage gesehen werden.“ (mit AFP)

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