Unfall

Schweiz: Fünf Tote bei schwerem Unfall mit Reisebus

Ein niederländischer Reisebus verunglückt im Unterengadin. Die Polizei bestätigt fünf Tote.

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Ein Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht. In der Schweiz ist es zu einem schweren Unfall gekommen.

Ein Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht. In der Schweiz ist es zu einem schweren Unfall gekommen.

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bei einem schweren Reisebusunfall im Osten der Schweiz sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Weitere Menschen wurden verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden am Donnerstagabend auf X mitteilte. Das Unglück ereignete sich auf der Engadinerstraße zwischen Susch und Zernez im Unterengadin.

Am Freitagvormittag bestätigte die Polizei fünf Tote. Drei Personen seien schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt verletzt worden. Die Identität der Verstorbenen wird derzeit ermittelt, hieß es.

Berichte: Reisebus kam offenbar aus den Niederlanden

Nach Berichten der Schweizer Medien Blick und 20 Minuten handelt es sich um einen Bus des niederländischen Reiseveranstalters Oad. Die Kantonspolizei bestätigte die Herkunft des Fahrzeugs zunächst nicht.

Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchenverbandes ANVR sprach gegenüber Blick von einer 48-köpfigen Reisegruppe. Wie viele ihrer Mitglieder sich zum Unfallzeitpunkt im Bus befanden, blieb offen. „Wir sind sehr traurig über das Geschehene. Es ist ein schrecklicher Unfall“, sagte die Sprecherin.

Großaufgebot an der Unfallstelle

Auf Bildern lokaler Medien war der umgekippte Bus neben der Straße auf einer Wiese zu sehen. Zahlreiche Fahrzeuge von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten waren vor Ort. Nach Angaben des Schweizer Rundfunks SRF kamen auch mehrere Rettungshelikopter zum Einsatz.

Ein Polizeisprecher bezeichnete das Geschehen gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA als „schweren Unfall“. Ob weitere Fahrzeuge beteiligt waren, ließ er offen. 

Die Engadinerstraße wurde im betroffenen Abschnitt bis auf Weiteres gesperrt. Die Verbindung über den Julierpass und den Ofenpass ins Münstertal und nach Südtirol war laut SRF nicht beeinträchtigt.

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