Der Anschieber hatte sich beim Auftakttraining im Viererbob beim vergangenen Weltcup in Altenberg vor gut einer Woche schwere Verletzungen im Brustkorb und Beckenbereich zugezogen. Der 210 Kilogramm schwere Schlitten war mit drei gut hundert Kilogramm schweren Crewmitgliedern von der ansteigenden Zielkurve unkontrollierbar zurück in die Bahn gerutscht und hatte den herausgeschleuderten liegenden Michel mit voller Wucht getroffen.
Daraufhin diskutieren Piloten und Anschieber mit dem Weltverband IBSF über Verbesserungen für die Sicherheit der Sportler. Das Tragen von Kevlar-Westen wäre ein möglicher erster Schritt. „Das wäre so ein einfaches Thema, das man schnell einführen kann und muss“, sagte der zweimalige Doppel-Olympiasieger Francesco Friedrich der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Freitag).
Unterdessen sagte der Schweizer Pilot Vogt auch seinen WM-Start im Viererbob in Winterberg ab. Er hatte sich beim Sturz in Altenberg eine schwere Hirnerschütterung sowie Prellungen zugezogen. „Vogt befindet sich auf dem Weg der Besserung, ein Start an der WM kommt für ihn allerdings noch zu früh“, teilten der Schweizer Verband mit.
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