Ein Drittel nach Deutschland?

Verhandlungen über Aufnahme von Sea-Watch-Migranten

Auch Frankreich, Finnland, Portugal und Luxemburg wollen Flüchtlinge aufnehmen.

BLZ
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Das unter niederländischer Flagge fahrende deutsche Seenotrettungsschiff Sea Watch 3 im Mittelmeer

Das unter niederländischer Flagge fahrende deutsche Seenotrettungsschiff Sea Watch 3 im Mittelmeer

© dpa

Carola Rackete will vorerst in Italien bleiben

Die deutsche Kapitänin der „Sea-Watch 3“, Carola Rackete, sei derzeit noch „in einem Versteck in Italien“, sagte Sprecher Ruben Neugebauer am Donnerstag. Sie will nach Angaben ihres Vaters bis zu einer weiteren Anhörung am 9. Juli in Italien bleiben. Ein Teil der Crew sei mittlerweile wieder zuhause, der andere noch auf dem Schiff. Das ist im Hafen der sizilianischen Stadt Licata festgesetzt.

Rackete war trotz Verbot der italienischen Regierung mit 40 Migranten an Bord in den Hafen von Lampedusa gefahren und danach festgenommen worden. Am Dienstag hatte ein Untersuchungsgericht den Hausarrest aufgehoben. Insgesamt hatte Sea-Watch vor drei Wochen vor Libyen 53 Migranten aufgenommen - 13 wurden schon während der Blockade an Land gebracht. (dpa) 

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