Angespannt ist die Stimmung im prachtvollen, mit Silber und Gold ausgestattetem Sacharia-Paliaschwili-Opernhaus zu Tiflis. Georgiens Premierminister Irakli Garibaschwili, der Auftaktredner, weiß, dass er auf dem Sessel in der Mitte platziert wird. Er sieht sich als Vermittler. Denn: links von ihm steht ein Schild des armenischen Premiers Nikol Paschinjan, rechts von ihm der Name des aserbaidschanischen Premierministers, Ali Asadov. Der Konflikt zwischen Armeniern und Aserbaidschanern wird auch hier in Tiflis sichtbar.
Geopolitik
Seidenstraßen-Konferenz in Tiflis: „Georgien hat seinen Platz in Europa verdient“
Im georgischen Tiflis diskutiert man in diesen Tagen über neue Transportwege zwischen Ost und West. Die Georgier wollen Brückenbauer sein. Und unbedingt der EU angehören.
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Der georgische Premierminister Irakli Garibaschwili will Brückenbauer sein – zwischen Europa und Asien.
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