Bei der Paralympicssiegerin von 2021 - damals noch unter ihrem Mädchennamen Krawzow - war kurz nach dem Gewinn der Goldmedaille in Tokio ein bösartiger Hirntumor festgestellt worden. Nach einer erfolgreichen Operation im November 2021 folgte die Chemotherapie für die sehbehinderte Berlinerin. Nachdem sie die Therapie im Februar abgeschlossen hat, bereitet sie sich derzeit auf den nächsten Wettkampf vor: Die 37. Internationalen deutschen Meisterschaften im Para-Schwimmen in Berlin vom 11. bis zum 14. Mai.
Die Schwimmerin sagte, sie sei wieder bei rund 80 Prozent des Trainingspensums von vor ihrer Krebsdiagnose und freue sich, wieder sportlich aktiv sein zu können. „Ich habe den Krebs nicht besiegt. Ich habe den Krebs erst mal besänftigt, aber früher oder später wird er zurückkommen. Aber ich bin weiterhin motiviert und positiv und gehe mit voller Freude meinen Weg weiter“, sagte sie.
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