LEICHTATHLETIK. Im Fall der 800-m-Weltmeisterin Caster Semenya hat das südafrikanische Sportministerium mit einem überraschenden Vorstoß am Donnerstag die wochenlange Diskussion um eine mögliche Titelaberkennung beendet. Nach Angaben der Behörde haben sich die südafrikanische Regierung und Semenyas Anwälte mit dem Leichtathletik-Weltverband IAAF darauf geeinigt, dass die Läuferin den WM-Titel von Berlin samt Prämie von 60 000 Dollar behalten darf. Zudem sei über die Ergebnisse der Untersuchungen von Semenyas wahrem Geschlecht Stillschweigen vereinbart worden. Die IAAF hatte noch am Mittwoch mitgeteilt, dass die Tests zur Bestimmung des Geschlechts der 18-Jährigen noch nicht abgeschlossen seien.
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