Das Lausitzer Seenland ist die größte künstliche Wasserlandschaft Europas. Mehr als 150 Jahre lang war die Region vom Bergbau geprägt. Rund zwei Milliarden Tonnen Braunkohle holten Bergarbeiter dort laut Verband aus der Erde. Der Landschaftsplaner Otto Rindt (1906-1994) entwickelte in den 1960er Jahren die Vision einer Seenlandschaft. Am 1. Juni 1973 wurde der ehemalige Braunkohletagebau Niemtsch zum Senftenberger See geflutet - der Beginn einer landschaftlichen Transformation. Seitdem sind in der gesamten Region demnach mehr als zwei Dutzend künstliche Seen und zwölf Kanäle entstanden.
Den Senftenberger See besuchen laut Verband jährlich etwa 750 000 Tagesbesucher und knapp 100 000 Urlauber. Neben Bademöglichkeiten werden auch Bootsfahrten, Segel- und Tauchkurse angeboten.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de