Wahlniederlage

Sepp Müller bewirbt sich um die „neue Führung“ der CDU in Sachsen-Anhalt – mit „Heimat“ und „Vaterland“

Nach 17,2 Prozent zieht Sven Schulze Konsequenzen. Die CDU geht in die Opposition – für ihn könnte dennoch eine neue Aufgabe bleiben.

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Sepp Müller kündigt nach der Sitzung des CDU-Landesvorstands am Magdeburger Stadtrand seine Kandidatur für den Landesvorsitz an.

Sepp Müller kündigt nach der Sitzung des CDU-Landesvorstands am Magdeburger Stadtrand seine Kandidatur für den Landesvorsitz an.

© RONNY HARTMANN

Nach dem Wahlkampf beginnt in der CDU Sachsen-Anhalt der Kampf um die Zukunft der Partei. 17,2 Prozent holten die Christdemokraten am Sonntag. Das sind fast 20 Prozentpunkte weniger als noch vor fünf Jahren. In der CDU hatte vor der Wahl kaum jemand mit einem Ergebnis unter 20 Prozent gerechnet. Eine Zwei vorne galt als Minimum.

Sven Schulze hatte sich selbst eine Grenze gesetzt. In einer Runde der Kreisvorsitzenden soll er nach Informationen dieser Zeitung gesagt haben, er trete zurück, wenn am Wahlabend 18 Prozent dastehen. Nun zog er die Konsequenz, übernahm „persönlich meine Verantwortung“ für das Wahlergebnis. Und schon gibt es einen Bewerber für den Landesvorsitz.

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