Liebe & Sex

Sex im Lockdown: Zeit, kreativ zu werden!

Als in der Pandemie persönliche Kontakte zur Gefahr wurden, wichen viele Menschen für Erotik und Intimität ins Digitale aus. Hat das unser Begehren verändert?

Edna Bonhomme
6 Min
Das Gesundheitsamt der Stadt New York empfiehlt: „Genießen Sie Sex auf virtuellem Weg, zum Beispiel bei Videoverabredungen, Zoom-Partys oder in Chatrooms“

Das Gesundheitsamt der Stadt New York empfiehlt: „Genießen Sie Sex auf virtuellem Weg, zum Beispiel bei Videoverabredungen, Zoom-Partys oder in Chatrooms“

© Ngadi Smart

„Ich finde es sehr sexy, mich mit jemandem, den ich nicht besonders gut kenne, in Online-Räumen zu bewegen, wo wir uns schnell gegenseitig befriedigen und dann unserer Wege gehen“, sagt Anna*. „Cybersex war für mich eine Möglichkeit, meine Neigung auszuleben, ohne mich oder andere zu gefährden.“ Als 31-jährige Single-Frau in Berlin stellte Anna fest, dass virtuelle Begegnungen ihr die Freiheit geben, ihr sexuelles Spektrum sicher und distanziert zu erweitern. Sie findet, dass Sexualität und Begehren außerhalb des Körpers existieren können. Dass sie dort sogar unanständiger, anonymer und unverfälschter sein können und mehr Raum für Kreativität bieten.

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