Den Ablauf schilderte die Polizei so: Hamburg-Harburg, Samstagabend 21 Uhr - Die Mutter des Mädchens meldet das Kind bei der Polizei als vermisst. Ihre Tochter sei vom Spielplatz verschwunden. 40 Beamte fahnden daraufhin in der Dunkelheit nach dem Kind. Sie suchen nach Kleidungsstücken und fragen Nachbarn nach Hinweisen.
Wichtige Hinweise
Die Spielkameradin des verschwundenen Mädchens liefert der Polizei schließlich wichtige Hinweise: Sie erzählt, dass sich ihre Freundin auf dem Spielplatz für einen Hund interessiert habe. Diesen beschreibt sie so detailliert, dass die Polizisten zweieinhalb Stunden, nachdem das Kind vermisst gemeldet wurde, dem 63-jährigen Verdächtigen auf die Spur kommen.
Die Ermittler treffen den mutmaßlichen Täter vor seiner Wohnung in der Nähe des Spielplatzes an, wie die Polizei weiter berichtet. In der Wohnung finden Beamte das Kind, das von seinem Entführer gefesselt wurde, und sichern Beweise.
Bei der anschließenden Vernehmung habe der Verdächtige widersprüchliche Angaben gemacht. Er sollte dem Haftrichter vorgeführt werden.
Wie lange das Kind unbeaufsichtigt war, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. Auch ob die Fünfjährige den mutmaßlichen Täter kannte, blieb unklar. Das Mädchen wurde am Sonntag noch im Krankenhaus behandelt. (dpa)
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