Für Tino Chrupalla beginnt das Jahr 2026 mit einer Reise nach China. Der AfD-Chef wird sich hier nach eigenen Angaben mit hochrangigen chinesischen Regierungsvertretern treffen, auch ein „Austausch mit diversen Vertretern der Wirtschaft“ und „natürlich auch etwas Kultur“ stehen auf dem Programm. Die Berliner Zeitung reist auf eigene Kosten ebenfalls nach China und wird über Chrupallas Reise in die Volksrepublik berichten.
Am Montag startete der AfD-Chef in Dresden Richtung Frankfurt am Main, von dort ging es mit einer Boeing B747-400 zunächst nach Shanghai. In den kommenden Tagen stehen dann Peking und im Anschluss Hongkong auf dem Reiseplan. „Ein straffes Programm für eine Woche, aber unglaublich spannend“, sagt Chrupalla der Berliner Zeitung. Es sei für ihn „nicht die erste Reise nach China“.
„Einer der wichtigsten Wirtschaftspartner für Deutschland und Europa“
In dieser Form aber schon. Denn: Chrupalla reist mit seiner Delegation erstmals als Partei- und Fraktionsvorsitzender der AfD in die Volksrepublik. Dabei gehe es auch darum, sich „respektvoll bei unseren Gastgebern vorzustellen und kennenzulernen, so wie sich das gehört“. China sei, so Chrupalla, „einer der wichtigsten Wirtschaftspartner für Deutschland und Europa“. Insofern stehe für ihn „völlig außer Frage, dass die AfD ihre Kontakte auf politischer und wirtschaftlicher Ebene ausbauen“ werde.
Mit dabei ist auch Enrico Komning. Komning ist AfD-Abgeordneter aus Neubrandenburg, Mitglied im Wirtschaftsausschuss und Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag. Er sagt: „Mich freut besonders, dass die AfD auch in China offensichtlich als nicht unbedeutende Kraft in Deutschland wahrgenommen wird.“ Er verspricht sich „Impulse, die die deutsche Wirtschaft hoffentlich wieder ankurbeln“.
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