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Ärger für Shein: Wirbt der chinesische Mode-Riese mit einem Mord-Verdächtigen?

Das Foto, mit dem der Fast-Fashion-Händler wirbt, sieht dem in Haft sitzenden Mörder Luigi Mangione verblüffend ähnlich. Das sagt der Konzern dazu.

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Sieht Luigi Mangione verblüffend ähnlich.

Sieht Luigi Mangione verblüffend ähnlich.

© shein.com

Das Hemd ist brav, mit Blümchen auf weißem Grund. Der Mann, der es trägt, lächelt breit, auffällig sind seine buschigen Brauen. Das Bild, auf dem er zu sehen ist, ist ein Werbefoto des chinesischen Fast-Fashion-Riesen Shein.

KI oder wirklich ein Model?

So weit, so unauffällig, wäre das Bild des Models nicht dem inhaftierten Mörder Luigi Mangione wie aus dem Gesicht geschnitten. Der 27-Jährige sitzt in New York in Haft, er ist des Mordes an Brian Thompson angeklagt. Thompson war ein amerikanischer Multimillionär und CEO des umsatzstärksten, börsennotierten privaten Krankenversicherungsunternehmen UnitedHealthcare.

Mangione wird vorgeworfen, am 4. Dezember 2024 den 50-jährigen Brian Thompson, vor einem Hotel in Manhattan getötet zu haben. Kurz danach wurde Magione verhaftet und befindet sich seitdem in Haft.

Ob es sich bei der Werbung um ein bearbeitetes Bild, ein KI-generiertes Foto oder eine andere Person handelt, ist unklar. Das betreffende Hemd ist inzwischen fast ausverkauft, wie unter anderem das Portal TMZ.com schreibt.


Update: Das sagt Shein nach der Veröffentlichung dieses Artikel zu dem Fall: „Das betreffende Bild kommt von einem Drittanbieter. Wir haben es unmittelbar nach Entdeckung von der Website entfernt. Wir haben strengste Standards für alle Einträge auf unserer Plattform. Derzeit führen wir eine umfassende Untersuchung durch, verstärken unsere Kontrollprozesse und werden gemäß unseren Richtlinien angemessene Maßnahmen gegen den Anbieter ergreifen.“

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