Wirtschaft

Signa-Insolvenz: Das sagen Bürgermeister aus Berlin, Hamburg, München und Frankfurt

Der angeschlagene Immobilienkonzern Signa sorgt bundesweit für Aufsehen. Nun äußern sich Bürgermeister aus mehreren Städten zur Zukunft gescheiterter Bauprojekte.

Team News Jule Damaske
2 Min
Auf der Baustelle des Elbtowers in Hamburg ruhen wegen Finanzproblemen der Signa Holding seit Oktober die Arbeiten. 

Auf der Baustelle des Elbtowers in Hamburg ruhen wegen Finanzproblemen der Signa Holding seit Oktober die Arbeiten. 

© Christian Charisius/dpa

Von der Insolvenz des österreichischen Immobilienkonzerns Signa sind in Deutschland mehrere Großstädte betroffen. In einer Online-Besprechung haben sich die Bürgermeister der betroffenen Städte nun zusammengetan und teilten am Montag mit: „Die Insolvenz ist eine bittere Nachricht, eröffnet aber auch die Möglichkeit, dass sich die Kaufhaus-Standorte in Berlin, Hamburg, München, Frankfurt am Main und deutschlandweit mit neuen Investoren und einer nachhaltigen Strategie neu ausrichten.“

In einem gemeinsamen Statement stellen Franziska Giffey (SPD), Bürgermeisterin von Berlin und Wirtschaftssenatorin, Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Mike Josef (SPD), Oberbürgermeister von Frankfurt am Main fest: „Oberstes Ziel muss dabei der Erhalt von Arbeitsplätzen sein.“ Die privaten Investoren im Immobilienbereich seien in der Pflicht, dafür zu sorgen, „dass es auf den bestehenden Baustellen bzw. mit den geplanten Grundstücksentwicklungen weitergeht.“

Deshalb stehen die Städte Berlin, Hamburg, München und Frankfurt am Main im engen Kontakt mit den Beteiligten des Verfahrens. „Wir unterstützen alle Bemühungen, die zu einer nachhaltigen Lösung für die Kaufhaus-Standorte und einer zügigen Entwicklung der Immobilienprojekte beitragen“, teilten die Bürgermeister mit.

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