Die dreitägige Übung hatte mit Vorbereitungen am Dienstag begonnen, der konkrete Teil mit dem simulierten Zugriff auf die Wohnung der Terroristen spielte sich am Mittwochmorgen auf einem Polizeiübungsgelände in Berlin-Charlottenburg ab. Geübt werden sollten die zwei wichtigsten Abläufe bei dem Szenario eines Angriffs mit Erregern der Lungenpest und dem extrem starken Giftstoff Rizin: der Schutz der Bevölkerung und die Verfolgung der Terroristen. Die Übung, die seit zwei Jahren vorbereitet wurde und deren Auswertung ein halbes Jahr dauern soll, trug den Namen „Wunderbaum“. Rizin stammt aus den Samenschalen des Wunderbaums.
80 nationale und internationale Sicherheits- und Gesundheitsexperten nahmen an der Übung teil, darunter Vertreter des amerikanischen FBI und vieler europäischen Polizeibehörden. Erst kürzlich hatte die Berliner Polizei den Einsatz bei einem Terroranschlag mit Gewehren und Sprengstoff in einem Bahnhof getestet. Vor einigen Jahren ging es um einen Amoklauf in einer Schule. (dpa)
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