Die Kleingartenanlage in der Hiltrudstraße in Biesdorf existiert nicht mehr. Im September rollten die Abrissbagger an und machten die Anlage platt, denn das Immobilienunternehmen Laborgh will hier ein autoarmes Wohnquartier bauen. Daran ist zunächst nichts ungewöhnlich in einer Stadt wie Berlin. Die Hauptstadt steckt in einer Wohnungskrise. Deshalb entstehen überall in der Stadt neue Wohnungen. Doch in diesem Fall steckt mehr dahinter: Der CDU-Abgeordnete Christian Gräff, der sich, als er noch im Bezirk tätig war, jahrelang für den Erhalt der Kleingartenanlage am Blumberger Damm einsetzte, hat enge Verbindungen zu dem Geschäftsführer von Laborgh. „Der Verdacht eines Interessenkonflikts ist offensichtlich und muss dringend geprüft werden“, fordert der Sprecher für Stadtentwicklung der Grünen-Fraktion in Marzahn-Hellersdorf, Pascal Grothe.
Marzahn-Hellersdorf
Skandal um Biesdorfer Kleingärten: Grüne schießen gegen CDU-Politiker
Einem Biesdorfer CDU-Abgeordneten werden enge Verbindungen mit dem Immobilienunternehmen Laborgh vorgeworfen. Dieses ist in mehrere Bauprojekte in Marzahn-Hellersdorf involviert.
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Besteht ein Interessenkonflikt? Der CDU-Abgeordnete Christian Gräff, der sich während seiner Zeit im Bezirk jahrelang für den Erhalt der Kleingartenanlage am Blumberger Damm engagierte, steht nun im Fokus – aufgrund seiner engen Verbindungen zum Geschäftsführer von Laborgh.
© Lars Reimann/imago