Skelettfund in Brunnen

Staatsanwalt erhebt Anklage gegen Geschäftspartner des Opfers

Das Opfer betrieb mit dem Mordverdächtigen einen Sonderpostenmarkt in Neubrandenburg.

BLZ
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Die skelettierte Leiche des Neubrandenburgers war in einem Brunnen in Schönermark gefunden worden.

Die skelettierte Leiche des Neubrandenburgers war in einem Brunnen in Schönermark gefunden worden.

© imago/blickwinkel

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 33-Jährigen vor, aus Habgier getötet zu haben. Zu Jahresbeginn wurde der Tatverdächtige in Dresden festgenommen. Die Indizien hatten sich soweit gegen ihn verdichtet, dass Haftbefehl erlassen wurde.

Das Opfer betrieb mit dem heute 33-Jährigen einen Sonderpostenmarkt in Neubrandenburg. 2008 zogen beide zusammen mit zwei Frauen und einem weiteren Mann in die Uckermark. 2009 verlor sich die Spur des Opfers, auch weil niemand den Mann als vermisst meldete. Erst im Juni 2015 wurden die menschlichen Überreste bei Bauarbeiten durch die neuen Grundstücksbesitzer entdeckt. Da lag das Skelett schon mehrere Jahre im Brunnen. Schon kurze Zeit später gerieten die ehemaligen Mitbewohner des Opfers unter Verdacht. Sie fanden Belege, dass der 33-Jährige die Geschäfte des Opfers an sich riss. (dpa)

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