1.: Suchen Sie sich die richtigen Filme aus!
Die Filme aus der Sektion "Wettbewerb" versprechen zwar die meisten Stars auf dem roten Teppich, kommen aber fast alle kurze Zeit später schon ins Kino. Roadmovies, queere Lebenswelten und wunderbare Independent-Filme finden Sie in der Sektion "Panorama", experimentelle Filmkunst bei den Filmen im "Forum". Hier sind zahlreiche Geschichten zu sehen, die keinen Verleih finden und damit auch nie regulär im Kino anlaufen. Und bei den Beiträgen der "Perspektive Deutsches Kino" gibt es nach der Vorstellung fast immer noch eine angeregte Diskussion mit den Filmemachern.
2.: Nehmen Sie sich Zeit für die Planung!
Immer wieder kommt es an den Vorverkaufskassen zu tumultartigen Szenen, weil Karten-Interessenten nach stundenlangem Anstehen plötzlich feststellen müssen, dass es die Tickets für ihren Wunschfilm schon längst nicht mehr gibt - oder aber noch nicht. Also Achtung: Der Kartenvorverkauf findet jeweils drei Tage im Voraus, für die Wettbewerbswiederholungen vier Tage im Voraus statt. Wer sich anstellt, sollte genau wissen, was er will, um die Wartenden nicht zu lange aufzuhalten. Haben Sie immer die Nummer der Vorstellung parat, die Sie interessiert (sie steht im Programm).
Auf der Seite berlinale.de gibt es nicht nur das komplette Programm mit Inhaltsangabe und Timetable, sondern auch die Möglichkeit sich ein Profil anzulegen. Mit diesem hat man nach der kostenlosen Registrierung die Möglichkeit, sich seinen eigenen Berlinale-Planer zu kreieren und als PDF zu speichern. Das erspart einem das mühsame Zusammenkritzeln von Stundenplänen voller Wiederholungstermine. Direkt aus der Programmdarstellung im Netz kann man übrigens auch Karten kaufen - über ein zu den Vorführungen angezeigtes Icon.
3. Halten Sie sich Sonntag, den 15. Februar frei!
Denn dann ist Kinotag bei der Berlinale und alle Karten kosten nur sechs Euro (sonst sind es je nach Sektion ab 10 - die Preise wurden 2015 erneut erhöht). Fast alle Wettbewerbsfilme werden am Sonntag nach der Bärengala noch mal wiederholt. Also warum nicht mal drei bis vier Filme hintereinander gucken? Aber Sie müssen schnell sein: Für den Kinotag beginnt der Vorverkauf bereits am 2. Februar an allen Vorverkaufsstellen.
4. Nutzen Sie andere Wege!
Die Schlange ist zu lang, die Webseite zusammengebrochen - doch das muss Sie nicht davon abhalten, das Publikumsfestival zu besuchen. Was Sie sich schon alleine wegen des Gänsehaut-Moments, wenn der Berlinale-Trailer läuft, nicht entgehen lassen sollten. Deshalb an dieser Stelle ein Rat: Auch alle an Eventim angeschlossenen Theaterkassen verkaufen Berlinale-Karten - gegen eine Vorverkaufsgebühr von zwei Euro. Und diese Kassen sind längst nicht so überlaufen wie die drei großen Vorverkaufsstellen in den Potsdamer Platz Arkaden, im Kino International und im Haus der Berliner Festspiele. Sie haben allerdings auch ein kleineres Kontingent als die offiziellen Verkaufsstellen.
Um die große Nachfrage zu bewältigen gibt es erstmals eine vierte Verkaufsstelle: Neu dabei ist die Audi-City Berlin am Kudamm 195, Heimstatt des diesjährigen Hauptsponsors.
5. Seien Sie spontan!
Auch am Tag der Vorstellung sind noch Eintrittskarten erhältlich - an den Tageskassen der Kinos. Diese haben wie folgt geöffnet: Kino Arsenal ab 10 Uhr, Berlinale Palast (Ticketverkauf im Bluemax Theater) ab 14.30 Uhr, CinemaxX ab 10 Uhr, CineStar und CineStar IMAX ab 10 Uhr, Colosseum ab 12 UhrCubix ab 12 Uhr, Delphi Filmpalast ab eine Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung, HAU1 und HAU2 von 10 Uhr bis zum Beginn der letzten Veranstaltung, Haus der Berliner Festspiele ab eine Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung, Kino International ab 13 Uhr, Kino im Martin-Gropius-Bau ab eine Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung, Zeughauskino ab eine Stunde vor Beginn der ersten Vorstellung, Zoo Palast ab 10.30 Uhr.
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de