Literatur

So war es bei der Buchpremiere von Paulita Pappels „Pornopositiv“: Anleitung zum Pornogucken

Im Heimathafen Neukölln ging es der Autorin Paulita Pappel um die Frage, was Pornografie mit Feminismus, Selbstbestimmung und gutem Sex zu tun hat.

6 Min
„Keine Sexpraktik ist an sich frauenverachtend“: Paulita Pappel (li.) und Catrin Altzschner bei der Lesung im Heimathafen Neukölln.

„Keine Sexpraktik ist an sich frauenverachtend“: Paulita Pappel (li.) und Catrin Altzschner bei der Lesung im Heimathafen Neukölln.

© Tobias Caspers

Der 400 Plätze umfassende Saal ist voll zur Buchpremiere im Heimathafen Neukölln. Im Publikum überwiegen Pärchen zwischen 30 und 50. Frauen in Seidenblusen und Jogginghosen sitzen neben ihren hipsterbärtigen Partnern und nippen am Weißwein. Es wird zustimmend geraunt, wohlwollend applaudiert, und bei einem Quiz recken sich Arme in die Höhe. Wer schaut regelmäßig Pornos? Wer tut dies sogar im Kino, wer spricht mit Freunden über dieses Thema?

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