Die Polizei hat am Mittwochabend und in der Nacht zu Donnerstag mehr als 170 Menschen um die Sonnenallee herum und vor dem Auswärtigen Amt festgenommen. In Neukölln bauten die Demonstranten Barrikaden, zündeten Gegenstände an, zündeten die Barrikaden an, warfen Steine und Flaschen auf Polizisten. Die Demonstration mit dem Titel „Not in My Name“ am Werderschen Markt in Mitte war im Gegensatz zu denen in Neukölln nicht untersagt worden. Dennoch erklärte die Veranstalterin die Demo nach Angaben der Polizei nach wenigen Minuten für beendet.
Sie habe keinen Einfluss mehr auf den Verlauf der Versammlung, soll sie demnach der Polizei gesagt haben. Nach Angaben von Reportern der Berliner Zeitung kamen bei der Demo am Werderschen Markt auch Hunderte pro-palästinensische Demonstranten zusammen. Sie riefen unter anderem „Israel bombardiert, Deutschland finanziert“ oder „Gaza, Gaza!“
In Neukölln hatte die Polizei am Mittwoch alle pro-palästinensischen Demonstrationen und deren Ersatzveranstaltungen verboten. Die Polizei nannte die Stimmung „aufgeheizt“, unsere Reporterin „aggressiv.“ Die Demonstranten riefen demnach „Ganz Berlin hasst die Polizei“, „Allahu Akbar“ oder „Frieden schaffen ohne Waffen!“
Nach Angaben unserer Reporterin und wie auf ihrem Video zu sehen ist, waren auf der Sonnenallee am Mittwochabend viele Frauen vor Ort.
Am Werderschen Markt in Mitte setzten sich viele Demonstranten auf den Boden, nachdem die Veranstaltung für beendet erklärt worden war.
Danach drängte die Polizei die Demonstranten ab. Die Demonstranten riefen unter anderem immer wieder „Free Palestine!“
Auf der Sonnenallee zündeten Demonstranten einige Barrikaden an. Es flogen Pyrotechnik, Steine, Flaschen. Die Polizei antwortete mit Wasserwerfern und Pfefferspray.
Wie unser Reporter berichtete, kursierte am frühen Mittwochabend noch ein neuerer Demo-Aufruf für Neukölln. Pro-palästinensische Demonstranten wurden dazu aufgerufen, um 22 Uhr mit Steinen, Schlagstöcken und Masken zur Pannierstraße zu kommen. Man wolle „Neukölln zu Gaza machen“ und „alles anzünden“, hieß es auf einem Account.
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