US-Präsident Donald Trump liegt nackt im Schlafgemach des Weißen Hauses mit Satan unter einer Decke. Zumindest wenn es nach den Machern des US-Cartoons „South Park“ geht. Die Premiere der neuen Staffel des amerikanischen Kultcartoons hält sich mit Kritik an Trump nicht zurück. In einer Szene wartet ein angesäuerter Satan auf den amerikanischen Präsidenten und fragt ihn. „Bist du jetzt auf der Liste oder nicht?“ Gemeint ist die Epstein-Affäre, welche Trump zurzeit massiv unter Druck setzt.
Zudem verklagt der Cartoon-Trump die Bewohner der fiktiven Stadt auf fünf Milliarden Dollar. Und selbst Jesus stattet ihnen einen Besuch ab. Trump habe ihn als Teil einer Vereinbarung mit Paramount geschickt. „Habt ihr gesehen was mit CBS passiert ist? Und wem gehört CBS? Paramount! Wollt ihr so enden wie Colbert? Ihr müsst damit aufhören so dumm zu sein. Haltet einfach [den Mund] oder wir werden abgesetzt, ihr Idioten!“
Erst kürzlich legte die US-Mediengruppe Paramount einen Rechtstreit mit Trump durch eine Millionenzahlung bei. Trump hatte den Sender auf zehn Milliarden Dollar verklagt, da dieser ein Interview mit Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris nicht in voller Länge ausstrahlte. Zudem teilte der Sender CBS, eine Tochtergesellschaft Paramounts, letzte Woche mit, dass die Talk-Show des prominenten Trump-Kritikers Steven Colbert nächstes Jahr abgesetzt wird. Aus finanziellen Gründen, so Paramount. Colbert nannte die Zahlung in seiner Sendung eine „dicke, fette Bestechung“.
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Hintergrund waren die Pläne Paramounts zur Übernahme der Filmproduktionsfirma Skydance Media. Der Kauf von über acht Milliarden Dollar bedurfte jedoch der Zustimmung der US-Kommunikationskommission. Nur Stunden nachdem die Freigabe durch die Behörde diese Woche erteilt wurde, strahlte der Sender Comedy Central, ebenfalls ein Teil von Paramount, die reißerische Folge aus.
Eine Pressesprecherin des Weißen Hauses kommentierte die Folge: „Diese Show ist seit 20 Jahren nicht mehr relevant und hängt am seidenen Faden, mit unkreativen Ideen in einem verzweifelten Versuch Aufmerksamkeit zu bekommen.“ Co-Autor der Serie Trey Parker quittierte die Kritik des weißen Hauses kurz und knapp: „Tut uns schrecklich leid.“
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