Berlin leidet unter akutem Wohnraummangel. Weil Mietwohnungen inzwischen kaum noch zu einem bezahlbaren Preis erhältlich sind, werden immer mehr Objekte „unter der Hand“ vergeben. Aktuell häufen sich die Fälle illegaler Untervermietungen von Sozialwohnungen – wovon es in der Hauptstadt mehr als 90.000 gibt.
Diese bleiben jedoch meist im Verborgenen. Und eine Anfrage der AfD an das Abgeordnetenhaus zeigt: In Berlin gibt es keine wirksamen Instrumente, um illegale Untervermietungen von Sozialwohnungen konsequent zu verhindern. Entsprechende Fälle werden fast ausschließlich durch Hinweise von Vermietern, Nachbarn oder anonymen Tippgebern bekannt – eine systematische Überprüfung seitens des Senats findet nicht statt.
Mieten & Wohnen
Illegal untervermietete Sozialwohnungen: AfD-Anfrage offenbart blinden Fleck
Illegale Untervermietungen von Sozialwohnungen werden kaum entdeckt, ergab eine AfD-Anfrage ans Berliner Abgeordnetenhaus. Wenn doch, bleiben sie meist straffrei.
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Ein Mann im Flur eines Plattenbaus in Berlin: Ist er Haupt- oder Untermieter?
© Jürgen Ritter/imago