Aktuelles zu Corona

Spahn rudert zurück: 20er-Inzidenz doch nicht als Zielmarke gesetzt

Spahn sagte in einer Sendung, dass er überhaupt keine Zielmarke gesetzt hatte. Außerdem sprach er über das Impfen bei Kindern und Jugendlichen.

Team News Alexander Schmalz AFP/lex
2 Min
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) widerspricht sich beim Thema Inzidenzen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) widerspricht sich beim Thema Inzidenzen.

© dpa/Kay Nietfeld

Dass die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit Oktober wieder unter der wichtigen Marke von 50 liegt, nennt er ermutigend, er verweist aber auf einen möglichen Feiertagseffekt. Die derzeitige Lockerungsstrategie der Bundesländer hält er generell für richtig. Er könne nur empfehlen, nach jedem Öffnungsschritt zwei bis drei Wochen zu warten, um die Auswirkungen auf das Infektionsgeschehen im Blick zu behalten.

Trotz der Skepsis der Ständigen Impfkommission (Stiko) will Spahn Kinder und Jugendliche möglichst schnell in die Impfkampagne einbinden. Die Stiko gebe eine Empfehlung, sagte Spahn in der ntv-Sendung. „Im Lichte dieser Empfehlung können die Eltern mit ihren Kindern, den Ärztinnen und Ärzten die konkrete Entscheidung treffen, ob jemand geimpft wird oder nicht.“ Dies sei eine individuelle Entscheidung. Natürlich gebe es bei jungen Menschen seltener schwere Krankheitsverläufe, aber eben auch Fälle von Long Covid. Eine Frage sei auch, wie viel mehr Alltag möglich werde mit einer Impfung.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de