Der Haussperling bleibt zwar der am häufigsten gemeldete Vogel in deutschen Gärten, sein Bestand ist im Vergleich zum Vorjahr aber um neun Prozent gesunken. Das geht aus der Auswertung der Aktion „Stunde der Gartenvögel“ hervor, zu der der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) am zweiten Maiwochenende aufgerufen hatte.
Noch deutlicher fällt der Rückgang beim Mauersegler aus: Die Zahl der Sichtungen brach um 25 Prozent ein. Als Ursachen nennt der Nabu fehlende Nahrung und schwindenden Lebensraum in den Städten.
Finken werden wieder häufiger gesichtet
Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich bei den Finken. Der Buchfink wurde 14 Prozent häufiger gesichtet als im Jahr 2025.
Bei der „Stunde der Gartenvögel“ sind Bürger aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrer Umgebung zu zählen und die Beobachtungen an den Nabu zu melden. Die Daten dienen dem Verband dazu, Bestandstrends bei häufigen Vogelarten zu dokumentieren.
Berlin: Vögel werden gezählt und sogar prämiert – was ist da los?
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