Matthias Miersch sieht wieder einen Platz für Gerhard Schröder innerhalb der SPD. Knapp zweieinhalb Jahre nach Ausbruch des Ukrainekrieges und den Kontroversen um Schröders Freundschaft zu Wladimir Putin sagte der frisch gekürte Generalsekretär dem Stern: „Wir haben zwei Schiedsgerichtsverfahren gegen Gerhard Schröder gehabt. Beide haben ihm bescheinigt, dass er sich nicht parteischädigend verhalten hat.“ Wenn es nach dem Hannoveraner geht, ist die Diskussion um den Altkanzler damit beendet.
Miersch legte sogar noch nach, warb dafür, die Lebensleistung Schröders zu würdigen, „auch wenn ich eine fundamental andere Auffassung in Sachen Putin und Angriff auf die Ukraine habe“. Doch wie sehen es SPD-Parteikollegen? Stimmen sie ihrem neuen Generalsekretär zu?
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Sozialdemokratie
Neuer SPD-Generalsekretär verteidigt Schröder: Kritik von den Jusos, Stegner zufrieden
In einem Interview erklärte der neue Generalsekretär Matthias Miersch den Altkanzler Gerhard Schröder wieder zu einem Teil der SPD. Wie reagieren die Parteikollegen?
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Gerhard Schröder ist – geht es nach dem neuen Generalsekretär – zurück auf der SPD-Bühne.
© Michael Kappeler/dpa