Das Bezirksamt Pankow hat um Spenden für die von russischen Raketenangriffen getroffene Partnerstadt Riwne gebeten. In der Nacht zum 17. November habe es erneut schwere Angriffe auf die Ukraine gegeben, so das Bezirksamt. Insgesamt seien 120 Raketen und 90 Kampfdrohnen eingesetzt worden, die vor allem auf kritische Infrastrukturen zielten.
Auch Wohngebäude seien getroffen worden, was zahlreiche Opfer gefordert habe, darunter auch Kinder. Die Bezirksbürgermeisterin Cordelia Koch betont: „Diese brutalen und andauernden Angriffe auf die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur der Ukraine fordern uns dazu auf, unsere Solidarität und unser Engagement für die Ukraine weiter zu verstärken.“
Riwne: Partnerstadt bittet um Stromgeneratoren
Das Gebiet Riwne wurde von sieben Raketen getroffen, die eine kritische Infrastruktureinrichtung in der Stadt schwer beschädigten. Ein Umspannwerk wurde dabei zerstört, Fenster und Türen umliegender Wohnhäuser erlitten Schäden. Etwa 230.000 Haushalte sind seitdem ohne Strom und Wasser. Viktor Shakyrzian, Erster Sekretär des Stadtrats von Riwne, informierte: „Alle kommunalen Dienste arbeiten mit Hochdruck daran, die Schäden zu beseitigen und die Stromversorgung wiederherzustellen.“
Die Stadtverwaltung von Riwne bittet um die Unterstützung ihrer Partner durch die Bereitstellung von Stromgeneratoren, um den Mangeln an Strom, insbesondere bei kritischen Infrastrukturen, zu überwinden. Laut Oliver Jütting, Bezirksverordnetenvorsteher, plant Pankow spätestens im Frühjahr 2025 einen weiteren Hilfskonvoi nach Riwne. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, durch Spenden auf das für die Städtepartnerschaft eingerichtete Konto einen Beitrag zu leisten.
Bezirkskasse Pankow: IBAN DE06 1005 0000 4163 6100 01
Verwendungszweck: 0833000220971 / Ukraine-Riwne
Spendenbescheinigungen sind möglich. Die Überweisung einer Spende berechtigt nicht zu einer Gegenleistung.
Quelle: Bezirksamt Pankow
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