Kino

Spielberg über „E.T.“-Neufassung: „Hätte das nie tun sollen“

„Kein Film sollte durch die Brille überarbeitet werden, durch die wir heute schauen“: Steven Spielberg bereut seine Entscheidung, eine Szene des Film nachträ...

dpa
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ARCHIV - E.T. hat ungewöhnliche Fähigkeiten, die er Elliott (Henry Thomas) zeigt - eine Szene aus «E.T. - Der Außerirdische» (undatiert). Vor 40 Jahren kam das amerikanische Sci-Fi-Märchen auf den Markt.

ARCHIV - E.T. hat ungewöhnliche Fähigkeiten, die er Elliott (Henry Thomas) zeigt - eine Szene aus «E.T. - Der Außerirdische» (undatiert). Vor 40 Jahren kam das amerikanische Sci-Fi-Märchen auf den Markt.

© Bruce McBroom/ZDF/dpa

„All unsere Filme sind eine Art Wegweiser dafür, wo wir waren, als wir sie gemacht haben, wie die Welt ausgesehen und was die Welt empfangen hat, als wir diese Geschichten herausbrachten“, erläuterte er seine Gedanken weiter. Er positionierte sich deshalb auch klar dagegen, Werke wegen anstößig empfundener Sprache neu aufzulegen – und nahm damit Bezug auf Roald Dahl, dessen Kinderbücher zu sprachlich entschärften Versionen ohne Wörter wie „fett“ und „hässlich“ umgeschrieben werden. Das sei in Spielbergs Augen sogar „Zensur“.

Der US-Amerikaner wurde mit „E.T.“ zum Meister des Blockbuster-Kinos. Erst kürzlich bezeichnete er den Film als „ziemlich perfekt“. Die Geschichte kam am 11. Juni 1982 in die Kinos der USA. Der deutsche Kinostart war sechs Monate später. Mehr als 140 Millionen Menschen sollen den Film weltweit im Kino gesehen haben.

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