Wie berichtet, beruhten die seit Jahren andauernden Ermittlungen auf Strafanzeigen, meist von betroffenen Polizisten. Sie warfen der früheren Polizeiführung vor, von 2002 bis 2016 nichts gegen die maroden Abluftanlagen in den Schießständen getan zu haben, um die trainierenden Polizeibeamten vor den giftigen Pulverdämpfen zu schützen. Zahlreiche Polizisten und Schießtrainer erkrankten, 18 von ihnen starben.
Giftige Pulverdämpfe
Staatsanwälte entlasten ihre Chefin in der Schießstandaffäre
Margarete Koppers und zwei Ex-Polizeichefs waren der Körperverletzung beschuldigt. Schuld waren die unteren Führungsebenen, sagen die Ermittler.
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Generalstaatsanwältin Margarete Koppers und Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne).
© DAVIDS/Sven Darmer