Kriminalität

Mann bei Bankeinbruch in Berlin angeschossen: Verdächtiger angeklagt

Bei einem Banküberfall in Berlin-Wilmersdorf wird im August 2020 ein Sicherheitsmitarbeiter angeschossen. Nun ist ein Verdächtiger angeklagt.

Team News Maria Windisch maw/dpa
2 Min
Eine Schusswaffe. Bei einem Bankeinbruch wurde 2020 ein Sicherheitsmitarbeiter verletzt. 

Eine Schusswaffe. Bei einem Bankeinbruch wurde 2020 ein Sicherheitsmitarbeiter verletzt. 

© imago/Patrick Daxenbichler/Zoonar

Mehr als anderthalb Jahre nach einem Einbruch in eine Bank in Berlin-Wilmersdorf hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen Mann erhoben. Ein inzwischen 24-Jährige soll gemeinsam mit vier Mittätern in eine Bankfiliale eingebrochen sein und dort auf einen Mann geschossen haben.

Konkret wird dem Mann und seinen unbekannten Komplizen versuchter schwerer Raub, gefährliche Körperverletzung, Brandstiftung und Urkundenfälschung vorgeworfen, teilte die Behörde am Mittwoch mit. 

Angeschuldigter muss sich wegen Taten des Mittäters verantworten

Mit seinen Komplizen soll der junge Mann am 4. August 2020 laut Staatsanwaltschaft in die Bank eingebrochen haben. Bei dem Überfall wurden Schüsse auf einen 44 Jahre alten Mitarbeiter einer Geldtransportfirma abgefeuert. Dieser soll aufgrund seiner Schutzkleidung lediglich starke Prellungen und Hautabschürfungen erlitten haben. 

Geschossen hat nach Erkenntnissen der Ermittler einer der Mittäter, der im Hinterhof der Bank Wache hielt. Dieser habe dann auch einen Brand am Fahrzeug der Geldtransporterfirma gelegt. „Laut Anklage muss sich der Angeschuldigte aufgrund des zuvor gemeinsam gefassten Tatplans aber auch die Taten des den Hinterhof absichernden Mittäters zurechnen lassen“, erklärte die Staatsanwaltschaft. Der Angeschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.

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