Beethovens Neunte Sinfonie

Staatsbibliothek zeigt Originalpartitur von Beethoven

Die Staatsbibliothek Berlin holt einen ihrer bestens gehüteten Schätze aus dem Tresor. Zum 200. Jubiläum der Uraufführung von Ludwig van Beethovens berühmter...

dpa
2 Min
PRODUKTION - Ein Teil der Handschrift der Sinfonie Nr. 9 des Komponisten Ludwig van Beethoven.

PRODUKTION - Ein Teil der Handschrift der Sinfonie Nr. 9 des Komponisten Ludwig van Beethoven.

© Soeren Stache/dpa

Die Sinfonie wurde am 7. Mai 1824 in Wien uraufgeführt. Die beschriebenen Notenblätter wurden um 1850 gebunden. Erste Teile der Partitur verkaufte Beethovens Sekretär Anton Schindler bereits 1846 an die Königliche Bibliothek zu Berlin, die fehlenden Teile folgten 1901. Unterschiedliche Lagerorte einzelner Teile während des Zweiten Weltkriegs hatten eine west-östliche Odyssee nach dem Krieg zur Folge. Erst die deutsche Wiedervereinigung brachte auch Beethovens Noten wieder zusammen.

Das Original der Partitur lagert heute schwer gesichert in der Staatsbibliothek Berlin. „Das Autograph verlässt den Tresor in der Regel nicht“, so Martina Rebmann, Leiterin der Stabi-Musikabteilung. Die Hüterin des musikalisch-historischen Schatzes, der seit 2001 zum Unesco-Weltdokumentenerbe zählt, lässt nur wenige Ausnahmen zu. Dazu gehören etwa eine Ausstellung zum Beethoven-Jubiläum im Jahr 2020 und nun das aktuelle Jubiläum.

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