Drei Wochen nach Beginn des völkerrechtwidrigen Irankriegs der USA und Israels steht der Nahe Osten vielerorts in Flammen. Millionen Menschen sind vertrieben, haben Angst vor Raketen und Drohnen – im Iran, im Libanon, in Israel, Palästina und am Persischen Golf. Existenzen werden zerstört, Preise steigen weltweit.
Und wo steht Deutschland? „Fest an der Seite des Völkerrechts“ und „fest an der Seite Israels“, beteuern Kanzler und Außenminister ohne zu merken, dass dies ein Widerspruch ist.
Iran-Krieg
Wie die deutsche Staatsräson eine effektive EU-Außenpolitik im Nahen Osten verhindert
Drei Wochen nach Kriegsbeginn im Iran blockiert Berlin eine geschlossene EU-Linie. Warum es jetzt eine prinzipienfeste Machtpolitik braucht. Eine Kolumne.
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Kanzler Merz steht vor der Herausforderung, gegenüber Israels Ministerpräsident Netanjahu klare rote Linien zu ziehen.
© Michael Kappeler/dpa