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Weimar an Till Brönners "House of Jazz" interessiert

Das Projekt in der "Alten Münze" in Berlin wird wohl nicht realisiert.

BLZ
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Leerstehende Nietzsche-Gedächtnishalle vorgeschlagen

Wolf reagierte damit auf ein Angebot von Thüringens Kulturminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) an Brönner. Er hatte ihn per Twitter eingeladen, sein Konzept in Weimar umzusetzen. Hoffs Vorschlag: Die seit dem Jahr 2000 leerstehende Nietzsche-Gedächtnishalle als „House of Jazz” zu nutzen.

Zuvor hatte Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) angekündigt, anstelle des von Brönner in der Alten Münze geplanten „Houses of Jazz” ein Kultur- und Kreativhaus anzusiedeln - in dem Jazz eine wichtige Säule neben anderen ist. Der Bund hatte 2016 für Brönners Vorhaben 12,5 Millionen Euro bewilligt. Weimar müsse die Gespräche und Entscheidungen in Berlin abwarten, sagte ein Stadtsprecher.

Zuletzt MDR-Funkhaus

Die in der NS-Zeit errichtete pompöse Gedächtnishalle neben dem letzten Wohnhaus des Dichters und Philosophen Friedrich Nietzsche (1844-1900) war zuletzt MDR-Funkhaus. Sie ist laut Stadt in Privatbesitz und soll versteigert werden. „Weimar werde dann versuchen, sie zu erwerben”, sagte Wolf. Die Halle müsse danach saniert werden. (dpa)

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