Großbritannien

Keir Starmer fährt Labour-Partei an die Wand – und will trotzdem bleiben

Der Premierminister wollte Großbritannien stabilisieren. Nun erlebt Starmers Partei ein Debakel – während Nigel Farage die Krise für sein Comeback nutzt. Eine Analyse.

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Bis zum Schluss: Der britische Premierminister Keir Starmer hält trotz Wahlniederlage an seinem Kurs fest.

Bis zum Schluss: Der britische Premierminister Keir Starmer hält trotz Wahlniederlage an seinem Kurs fest.

© Tom Nicholson/Pool Getty Images/PA Wire/dpa

Es ist eine Niederlage mit Ansage. Erste Ergebnisse der Kommunalwahlen in Großbritannien zeichnen ein düsteres Bild für die Labour-Partei und Premierminister Keir Starmer. Während die Stimmen noch ausgezählt werden, hat seine Labour-Partei bislang fast 250 Sitze in den Gemeinderäten verloren. Gleichzeitig konnte Nigel Farages Reform UK mehr als 300 Sitze hinzugewinnen. Insgesamt werden rund 5000 Gemeinderatssitze neu vergeben.

Dabei ist weniger das konkrete Ausmaß der Verluste entscheidend als ihre politische Symbolkraft. Nicht einmal zwei Jahre nach dem klaren Wahlsieg über die Konservativen wirkt die Regierung bereits erschöpft. Starmer gewann 2024 mit dem Versprechen, Großbritannien nach Jahren des politischen Chaos zu stabilisieren. Doch genau diese Erzählung beginnt nun zu bröckeln.

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