Nahverkehr

Startschuss für die U8 ins Märkische Viertel: So viele Jahre vergehen noch bis zur ersten Fahrt

Vor sechs Jahrzehnten begann der Bau des Viertels. Jetzt startet die BVG die Vorplanung für den U-Bahn-Anschluss. Wie steht es um die Projekte U3 und U7?

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Seit 1994 startet die U8 in Wittenau. Ab Anfang der 2040er-Jahre soll die Fahrt am Senftenberger Ring im Märkischen Viertel beginnen.

Seit 1994 startet die U8 in Wittenau. Ab Anfang der 2040er-Jahre soll die Fahrt am Senftenberger Ring im Märkischen Viertel beginnen.

© Peter Neumann/Berliner Zeitung

Berlins U-Bahnnetz wächst. Aber nicht so schnell, wie sich U-Bahn-Fans bei der CDU und anderswo das wünschen. Immerhin wurde am Mittwoch der offizielle Start der Vorplanung für die Verlängerung der U8 gefeiert. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) halten es für möglich, dass das Märkische Viertel ab Anfang der 2040er-Jahre mit der U-Bahn erreichbar sein wird. Dagegen stecken die Projekte U3 zum Mexikoplatz und U7 nach Heerstraße Nord weiterhin im Stadium der Vorbereitung. 

„Der offizielle Planungsauftrag vom Senat ist da, und wir legen direkt los“, sagte Henrik Falk, Vorstandsvorsitzender der BVG. „Für viele Menschen im Märkischen Viertel ist die U8 seit Jahrzehnten ein großer Wunsch.“ Wohl wahr: Schon als in den 1960er-Jahren der Bau begann, versprachen Politiker einen Anschluss an das Berliner U-Bahn-Netz. 

Bis die rund drei Kilometer lange Neubaustrecke sowie die vier neuen U-Bahn-Stationen fertig sind, wird noch viel Zeit vergehen. Die Finanzierung steht in dieser Phase auch noch nicht. Doch an diesem nieseligen Mittwochmorgen, knapp zweieinhalb Monate vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus, dominierte der Optimismus.

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