Friedrich Merz’ bester Wahlhelfer war der Ernst der Lage. Unzählige Male erklärte der Kanzlerkandidat, er habe begriffen, wie dramatisch die Situation wirklich ist. Diese Wahl sei die „letzte Chance“ der „Mitte“, die Probleme zu lösen, erfuhren die Wähler, und nur Merz und die Union wüssten sie zu nutzen. Denn „wenn das nicht gelingt, dann werden wir es nicht mehr nur mit 20 Prozent Rechtspopulismus zu tun haben“, so der CDU-Vorsitzende.
Immerhin 28,5 Prozent der Wähler glaubten Merz. Aber blickt er der bitteren Realität wirklich ins Auge – und zieht die richtigen Schlüsse?
Politik
Statt Sondervermögen: Sechs Dinge, die Merz angehen muss, um den Niedergang zu beenden
Der Kanzler in spe sagt, er habe verstanden, was das Land braucht. Doch als Erstes will Merz Schulden für Waffen. Stattdessen sollte er sich um diese sechs Punkte kümmern.
BLZ
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Friedrich Merz
© Christoph Soeder/dpa