In der letzten Sitzung des Ausschusses für Bildung und Kultur der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Steglitz-Zehlendorf ist die Umbenennung der Treitschkestraße in Betty-Katz-Straße mit den Stimmen der Zählgemeinschaft beschlossen worden. Erwartet wird, dass in der kommenden BVV-Sitzung am 11. Dezember ein entsprechender Beschluss verabschiedet werden kann, wodurch dies als Empfehlung an das Bezirksamt geht. Dies berichteten die Grünen Steglitz-Zehlendorf auf ihrer Website.
Bereits im September 2022 entschied die BVV über die Umbenennung der Straße, deren bisheriger Namensgeber Heinrich von Treitschke als der „Vater des modernen Antisemitismus“ gilt. Im Juli wurden mehr als 300 Anwohner zur Einreichung von Namensvorschlägen aufgerufen, wobei 55 Vorschläge eingingen. Letztlich fiel die Wahl auf Betty Katz, die als Direktorin des Jüdischen Blindenheims in Steglitz wirkte und im Jahr 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde.
Quelle: Grüne Steglitz-Zehlendorf
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