Verhütung

Sexualität: Mehr als die Hälfte der Verhütungsmittel ist ungeeignet

Viele Verhütungsmittel sind schlecht verträglich, so die Stiftung Warentest. Worauf Verbraucher bei der Wahl von Pille oder Spirale achten sollten.

Sophie Barkey Team News sba/AFP
1 Min
Die Stiftung Warentest rät zu einer Pille mit möglichst niedrigem Östrogengehalt und den Gestagenen Levonorgestel, Norethisteron oder Norgestimat.

Die Stiftung Warentest rät zu einer Pille mit möglichst niedrigem Östrogengehalt und den Gestagenen Levonorgestel, Norethisteron oder Norgestimat.

© Imago/Niehoff

Bei diesen Pillen sei das Risiko für eine Thrombose geringer als bei Anti-Baby-Pillen mit anderen Gestagenen, erläuterten die Tester. Auch Spiralen sind demnach geeignet. Es gibt sie mit Hormon oder Kupfer. Das Thrombose-Risiko erhöhen Spiralen demnach nicht. Sie wirken langfristig und werden vor allem Frauen empfohlen, die schon ein Kind geboren haben.

Diese Verhütungsmittel haben besonders schlecht abgeschnitten

Die Dreimonatsspritze dagegen empfehlen die Arzneimittelexperten der Stiftung Warentest nicht als Standardmittel zur Empfängnisverhütung. Wenig geeignet sind demnach auch Implantat, Ring und Pflaster.

Das Implantat lasse sich nicht immer leicht entfernen. Ring und Pflaster wirkten wie die Pille. Es gebe aber Hinweise, dass das Thrombose-Risiko bei beiden Mitteln höher ist als bei geeigneten Anti-Baby-Pillen.

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