Manchmal muss sich Zübeyde Kalkan um neun Patienten gleichzeitig kümmern. Menschen, die nach einem Schlaganfall gelähmt sind, am ganzen Körper zum Teil. Die nicht schlucken können, gefüttert oder über eine Sonde ernährt werden müssen. Sie kommen von einer Intensivstation und zu Kalkan in die Neurologische Früh-Reha des Jüdischen Krankenhauses Berlin, wo sie die Pflegefachkraft ständig unter Beobachtung haben sollte, alle neun, was natürlich kaum zu machen ist. „Nach einer solchen Schicht gehe ich unbefriedigt nach Hause, obwohl ich alles gegeben habe“, sagt die junge Frau.
Gesundheit
Beschäftigte am Jüdischen Krankenhaus Berlin streiken: Ziehen bald andere Kliniken nach?
Die Beschäftigten wollen einen Tarifvertrag, Entlastung zum Schutz der Patienten und ihrer Gesundheit. Linke-Chefin Janine Wissler unterstützt die Forderungen.
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Das Jüdische Krankenhaus in Berlin
© Benjamin Pritzkuleit