Löhne

Streik in Hollywood? Drehbuchautoren verhandeln um Vertrag

Die Schreiber fordern mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen sowie Sozialleistungen. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten schon bald viele Film-...

dpa
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ARCHIV - Streikende Film- und Fernsehautoren demonstrieren am 23. Januar 2008 vor den Paramount Studios in Los Angeles.

ARCHIV - Streikende Film- und Fernsehautoren demonstrieren am 23. Januar 2008 vor den Paramount Studios in Los Angeles.

© Kevork Djansezian/AP/dpa

Seit Mitte März verhandelt die Autoren-Gewerkschaft mit den Film- und Fernsehproduzenten (Alliance of Motion Picture and Television Producers) über einen neuen Vertrag. Die Schreiber fordern unter anderem Gehaltserhöhungen, bessere Arbeitsbedingungen und höhere Zuschüsse für die Kranken- und Altersversorgung.

Zuletzt hatte der Autorenverband im Jahr 2017 mit einem Streik gedroht. Nach wochenlangen Verhandlungen zwischen beiden Parteien kam es dann im letzten Moment zu einer Einigung über einen neuen Vertrag.

2007/2008 waren die Schreiber gar 100 Tage lang in den Ausstand gegangen. Der Streik legte Hollywood nahezu lahm: Die Dreharbeiten zu mehr als 60 TV-Shows wurden eingestellt, Filmprojekte verschoben und Gala-Shows abgesagt. Tausende Arbeitsplätze gingen verloren. Der finanzielle Verlust für die Unterhaltungsbranche wurde damals auf Hunderte Millionen Dollar geschätzt.

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