Es kam wie erwartet, aber die entscheidende Frage bleibt offen. Im Streit um höhere Löhne und Gehälter bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat die Arbeitgeberseite am Freitag ihr erstes Angebot vorgelegt. Wie erwartet lehnte die Gewerkschaft Verdi die Offerte noch am Nachmittag als nicht ausreichend ab. „Das Angebot liegt deutlich unterhalb dessen, was die Verdi-Tarifkommission gefordert hat“, hieß es. Einen weiteren Warnstreik beschloss sie aber nicht – noch nicht. Diese Frage steht erst bei der nächsten Sitzung der Verdi-Tarifkommission am 6. Februar auf der Tagesordnung. Bis dahin erhalten die Fahrgäste eine Schonfrist. Doch danach droht ein weiterer Warnstreik.
Verkehr
„Unbefristeter Streik!“ So denken Busfahrer über das Angebot der BVG
„Die nehmen uns nicht ernst!“ Im Streit um bessere Bezahlung verhärten sich die Fronten. Nächste Woche entscheidet Verdi über den nächsten BVG-Streik.
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Stillstand: Während des ersten Warnstreiks in der laufenden Tarifauseinandersetzung bei der BVG am 27. Januar blieben auch diese Straßenbahnen in Lichtenberg 24 Stunden lang im Depot.
© Jürgen Heinrich/imago