Hässlich, störend, geschäftsschädigend: Anlieger fühlen sich genervt von den Pollern, die auf der Kreuzung August-/Tucholskystraße Autos die Durchfahrt versperren. Nun zeigt sich, dass es auch Befürworter gibt. „Mich würde es wahnsinnig ärgern, wenn die Poller wieder abgebaut würden, nur weil sich ein paar Autofahrer in ihrer Bequemlichkeit beeinträchtigt fühlen“, sagte Frank Gerstmann, der in dem Kiez wohnt, der Berliner Zeitung. Unterdessen zeichnet sich ab, dass der Pollerstreit vor Gericht in die zweite Runde gehen könnte. Das deutete Bezirksstadtrat Christopher Schriner (Grüne) jetzt an. Dann würden die Poller mindestens bis zur nächsten Entscheidung stehen bleiben.
Mobilität
Streit um Poller in Berlin-Mitte: „Inzwischen werden alle Maßnahmen von Betroffenen beklagt“
Bürger haben sich vor Gericht gegen Poller zur Wehr gesetzt. Jetzt erklären andere Anwohner, warum die Sperrpfosten bleiben sollen – und auch der Stadtrat äußert sich.
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Die Poller des Anstoßes: Seit Dezember 2023 kann die Kreuzung August-/Tucholskystraße in Berlin-Mitte nur noch von Radfahrern gradlinig überquert werden. Autos müssen dort abbiegen.
© Sabine Gudath